§ 10 DerivateV 2013 – Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko |
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(1) Der potenzielle Risikobetrag für das Marktrisiko ist mit Hilfe eines geeigneten eigenen Risikomodells im Sinne des §
1 Absatz 13 des Kreditwesengesetzes zu ermitteln.
(2) Ein Risikomodell ist dann als geeignet anzusehen, wenn
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es dem Risikoprofil und der Anlagestrategie des Investmentvermögens sowie der Komplexität der eingesetzten Derivate angemessen Rechnung trägt,
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bei der Ermittlung der risikobeschreibenden Kennzahlen die quantitativen Größen nach §
11 zugrunde gelegt, mindestens die Risikofaktoren nach §
12 erfasst und die qualitativen Anforderungen nach §
13 eingehalten werden und
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es eine befriedigende Prognosegüte aufweist.
In begründeten Einzelfällen kann die Bundesanstalt ein Risikomodell auf Antrag auch bei Abweichungen von Absatz 2 als geeignet bestätigen.
(3) Der Prüfungsbericht gemäß den §§
102,
121 Absatz 3 und §
136 Absatz 3 des Kapitalanlagegesetzbuches hat Angaben darüber zu enthalten, ob die Anforderungen nach Absatz 2 eingehalten sind. Das Recht der Bundesanstalt, die Einhaltung der Anforderungen nach Absatz 2 zu überprüfen oder eine Eignungsprüfung zu wiederholen, bleibt unberührt. Sind die Anforderungen nicht eingehalten, kann die Bundesanstalt geeignete Maßnahmen veranlassen.