FinAusglG2019DV 2

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019 (FinAusglG2019DV 2)


Ausfertigungsdatum: 12.06.2026
Stand:
Ersetzt V 603-9-50-1 v. 18.3.2019 I 341 (FinAusglG2019DV 1)
    Eingangsformel
    § 1  Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2019
    § 2  Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2019
    § 3  Abschlusszahlungen für 2019
    § 4  Außerkrafttreten
    § 5  Inkrafttreten
    Schlussformel

Fussnoten:


(+++ Textnachweis ab: 25.6.2026 +++)

Eingangsformel

Norm in neuem Fenster öffnen
Das Bundesministerium der Finanzen verordnet aufgrund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 255) geändert worden ist:

§ 1  Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2019

Norm in neuem Fenster öffnen
Für das Ausgleichsjahr 2019 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:
für Baden-Württemberg 13 402 874 110,30 Euro
für Bayern 15 832 388 381,78 Euro
für Berlin 4 415 448 055,15 Euro
für Brandenburg 4 527 794 983,96 Euro
für Bremen 1 038 996 415,31 Euro
für Hamburg 2 228 100 191,78 Euro
für Hessen 7 586 290 360,03 Euro
für Mecklenburg-Vorpommern 3 417 966 540,95 Euro
für Niedersachsen 11 939 879 496,81 Euro
für Nordrhein-Westfalen 22 536 106 411,50 Euro
für Rheinland-Pfalz 5 573 063 983,75 Euro
für das Saarland 1 793 854 423,75 Euro
für Sachsen 8 315 317 973,56 Euro
für Sachsen-Anhalt 4 755 263 170,01 Euro
für Schleswig-Holstein 4 096 475 499,42 Euro
für Thüringen 4 596 182 754,12 Euro.

§ 2  Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2019

Norm in neuem Fenster öffnen
Für das Ausgleichsjahr 2019 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:
1.
endgültige Ausgleichsbeiträge:
von Baden-Württemberg 2 449 850 418,12 Euro
von Bayern 6 721 190 908,67 Euro
von Hamburg 122 715 565,63 Euro
von Hessen 1 912 163 765,31 Euro,
2.
endgültige Ausgleichszuweisungen:
an Berlin 4 340 086 391,33 Euro
an Brandenburg 558 325 189,15 Euro
an Bremen 771 854 872,88 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 519 848 504,85 Euro
an Niedersachsen 780 285 860,52 Euro
an Nordrhein-Westfalen 1 042 264 603,36 Euro
an Rheinland-Pfalz 307 776 487,12 Euro
an das Saarland 179 745 451,80 Euro
an Sachsen 1 184 098 391,69 Euro
an Sachsen-Anhalt 656 153 025,22 Euro
an Schleswig-Holstein 235 007 569,00 Euro
an Thüringen 630 474 310,82 Euro.

§ 3  Abschlusszahlungen für 2019

Norm in neuem Fenster öffnen
Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:
1.
Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:
von Baden-Württemberg 13 472 789,93 Euro
von Bayern 20 360 034,45 Euro
von Hamburg 2 689 666,56 Euro
von Hessen 7 293 506,91 Euro
von Schleswig-Holstein 379 793,69 Euro,
2.
Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:
an Berlin 9 881 681,22 Euro
an Brandenburg 3 036 014,30 Euro
an Bremen 3 185 649,33 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern 3 445 646,38 Euro
an Niedersachsen 4 994 135,74 Euro
an Nordrhein-Westfalen 2 252 869,96 Euro
an Rheinland-Pfalz 290 439,97 Euro
an das Saarland 1 273 623,07 Euro
an Sachsen 8 363 084,38 Euro
an Sachsen-Anhalt 3 976 498,04 Euro
an Thüringen 3 496 149,16 Euro.

§ 4  Außerkrafttreten

Norm in neuem Fenster öffnen
Die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019 vom 18. März 2019 (BGBl. I S. 341) tritt außer Kraft.

§ 5  Inkrafttreten

Norm in neuem Fenster öffnen
Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft.

Schlussformel

Norm in neuem Fenster öffnen
Der Bundesrat hat zugestimmt.